Supervision
Supervision bietet einen Raum für Reflexion, Klarheit und Entlastung im beruflichen Alltag.
Hohe emotionale Belastung? Herausfordernde KlientInnen? Zunehmende Verantwortung? Hoher Druck?
Auch der schönste Beruf kann einen an seine persönlichen Grenzen bringen.
Supervision bietet einen geschützten Rahmen, um berufliche Situationen zu reflektieren und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Oft merkt man erst viel zu spät, wie sehr Stress in der Arbeit belastet. Oft bekommt nicht mit, unter welchem Druck man steht.
Die Arbeit wird mit nach Hause genommen, der Schlaf ist nicht mehr erholsam.
Die Gedanken drehen sich im Kreis.
Man ist müde, vielleicht vergesslicher als sonst und hat keine Kraft mehr für andere Dinge.
Themen können sein:
- Die eigene Rolle in der Arbeit
- Vorbereitung auf ein schwieriges Gespräch
- Überforderung / Nicht „Nein“ sagen können
- Konflikte im Team
- Belastende Arbeitsbedingungen
- Abgrenzung
- (bevorstehende) Veränderungen
- Gemeinsamer Austausch bzw. Reflexion über einen speziellen Fall
Dabei spielt auch das Nervensystem eine wichtige Rolle.
Stress, Verantwortung und emotionale Belastung versetzen das Nervensystem in Daueranspannung.
Das gemeinsame Reflektieren, die eigenen Grenzen kennen und setzen sowie das Erlernen von Methoden, um sich zu erholen, stehen in der Supervision besonders im Vordergrund.
Supervision für pädagogische Fachkräfte
Es ist wichtig, dass es Ihnen gut geht, um für andere da sein zu können.
Die pädagogische Arbeit ist von Freude, Spontanität und Individualität geprägt.
Sie kann aber auch kräftezehrend, intensiv und vor allem frustrierend sein.
Personalmangel, schwierige Arbeitsbedingungen, hohe Ansprüche – oft wird am Limit gearbeitet.
Es können Themen beschäftigen wie:
- Problem im Team oder mit Eltern
- Themen aus der eigenen Vergangenheit kommen hoch
- Überforderung mit Kindern, Jugendlichen
- Gefühle wie schlechte Laune, Frust, Unwohlsein, Betroffenheit, Trauer, Wut, nicht verstanden werden, ausgebrannt sein
Ob als Lehrer*in, Elementarpädagog*in, Sozialarbeiter*in /-pädagog*in – gerade in der Arbeit mit jungen Menschen ist Abgrenzung schwer. Private und berufliche Themen können leicht verschwimmen.
Supervision für Fachkräfte in helfenden Berufen
Die Balance zwischen Helfen und Selbstfürsorge ist nicht immer einfach.
Zu wenig Personal, zu wenig Zeit, zu viel Druck, fehlende Kommunikation auf allen Ebenen.
Das sind nur beispielhafte Themen, die den Beruf erschweren.
Das Fass ist fast am Überlaufen und man kann seine Arbeit nicht mehr so machen, wie man sie eigentlich machen will.
Das belastet emotional und körperlich, genauso wie die Arbeitssituation und das private Umfeld.
Themen können sein:
- Schlechtes Arbeitsklima
- Teamkonflikte
- Abgrenzung
- Zeit- und Ressourcenmanagement
Gerade in diesen Berufen ist es wichtig, die eigene Berufsrolle regelmäßig zu reflektieren.
Das hilft dabei, die Qualität der eigenen Arbeit zu erhalten und sich abzugrenzen.
Supervision für Fachkräfte in Tierberufen
Als Tiertrainer*in, Tierpfleger*in, Verhaltenstherapeut*in, tiergestützte*r Therapeut*in / Coach*in / Sozialarbeiter*in oder Therapeut*in für gesundheitliche Themen – ist man sowohl mit tierischen als auch mit menschlichen Problemen konfrontiert.
Es ist ein stetiger Balanceakt, sich um die Tiere zu kümmern, als auch dessen menschliche Begleiter*innen ausreichend zu unterstützen.
Tierbesitzer*innen kommen mit einer Lawine an Themen. Sie haben Fragen, wollen reden und sich austauschen.
Man möchte sie natürlich unterstützen, ausführlich auf die Fragen eingehen, ihnen und somit auch den Tieren intensive Hilfe anbieten.
Zeitlich ist das aber kaum zu schaffen. Wenn zusätzlich noch private Schwierigkeiten dazu kommen, nimmt der Stress überhand.
Der Beruf ist nicht mehr so auszuüben, wie man es gerne möchte. Man ist gereizter als sonst, sowohl im Umgang mit den Tieren als auch mit seinem menschlichen Umfeld.
Themen können sein:
- Fehlende Abgrenzung
- Verloren gegangen Objektivität
- Kommunikation mit KundInnen
- Überlastung
- Themen rund um die Selbstständigkeit
Supervision …
… stärkt die beruflichen Rolle
… hilft, neue Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln
… festigt das Vertrauen in sich selbst und die eigenen Fähigkeiten
… ist eine Stütze in herausfordernden Zeiten
Wir schauen gemeinsam was es noch braucht, damit die Arbeit wieder leichter wird.
Ich freue mich auf ein Kennenlernen.
Supervision wird von manchen Arbeitgeber*innen finanziell übernommen.